1871: Unter der Leitung des deutschen Architekten Paul Wallot wurde nach der Vereinigung Deutschlands im Deutschen Reich mit dem Bau des Reichstagsgebäudes begonnen.
1894: Der Bau des Reichstagsgebäudes wird abgeschlossen und es wird eingeweiht.
1918: Die deutsche Revolution führt zur Abdankung des deutschen Kaisers und zur Gründung der Weimarer Republik. Der Reichstag wird zum Sitz der deutschen Regierung.
1933: Der Reichstag wird von einem verheerenden Brand heimgesucht, was zur Aushöhlung der Demokratie in Deutschland und zum Aufstieg des Nazi-Regimes unter Adolf Hitler führt.
1945: Das Ende des Zweiten Weltkriegs führte dazu, dass das Reichstagsgebäude während der Schlacht um Berlin schwer beschädigt wurde.
1949: Gründung der Bundesrepublik Deutschland (Westdeutschland) und der Deutschen Demokratischen Republik (Ostdeutschland). Das Reichstagsgebäude befindet sich auf dem Gebiet von West-Berlin, nahe der Grenze zu Ost-Berlin.
1990: Der Fall der Berliner Mauer und die Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland. Das Reichstagsgebäude wird umfassend renoviert und restauriert.
1999: Nach umfangreichen Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten unter der Leitung des britischen Architekten Norman Foster wird das Reichstagsgebäude zum Sitz des Deutschen Bundestages.