Nachdem die Pläne fertiggestellt waren, begannen im August 1965 die Bauarbeiten am Berliner Fernsehturm. Da sich der Standort im historischen Stadtzentrum befindet, mussten mehrere ältere Gebäude abgerissen werden, um Platz für den Turm zu schaffen. Der Entwurf des Turms stammt vom renommierten Architekten Hermann Henselmann, wobei viele Bauteile aus Westdeutschland importiert wurden. Nach Fertigstellung beliefen sich die Gesamtbaukosten auf satte 132 Millionen Euro!
Berliner Fernsehturm Geschichte | Zeitleiste, Fakten und mehr
Mit einer Höhe von 368 Metern über Berlin bietet der Berliner Fernsehturm einen unvergleichlichen Blick auf die Stadt und ihre berühmten Sehenswürdigkeiten. Das 1969 fertiggestellte Bauwerk ist nach wie vor Deutschlands höchstes Bauwerk und ein eindrucksvolles Symbol für die Geschichte der Stadt im Kalten Krieg. Heute verfügt es über eine großzügige Aussichtsplattform und ein Drehrestaurant in 207 Metern Höhe, von wo aus Sie einen Blick auf Berlin genießen können, wie Sie ihn sonst nirgendwo finden. Lesen Sie weiter, um mehr über die Geschichte des Berliner Fernsehturms zu erfahren.
Chronologie des Berliner Fernsehturms
- 1965: Die Bauarbeiten beginnen im August. Der Architekt Hermann Henselmann war der leitende Planer, doch an dem Projekt waren mehrere Architekten und Ingenieure beteiligt.
- 1969: Der Turm wurde am 3. Oktober eingeweiht und am 7. Oktober, dem Jahrestag der Gründung der DDR, für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
- 1970: Im Februar beginnt der Rundfunkbetrieb, gefolgt vom Fernsehbetrieb im April.
- 1990: Nach der deutschen Wiedervereinigung übernimmt die Deutsche Telekom den Betrieb und saniert die Sendeanlagen, wobei sie über 50 Millionen Mark investiert.
- 1997: Es wird eine neue, stabilere Antenne installiert, wodurch sich die Höhe von 365 auf 368 Meter erhöht.
- 2011: Der Berliner Fernsehturm empfängt am 14. Juni seinen 50-millionsten Besucher, mehr als 40 Jahre nach seiner Fertigstellung
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Die Geschichte des Berliner Fernsehturms

Baubeginn (1965)

Einweihung des Berliner Fernsehturms (1969)
Der Turm wurde am 3. Oktober 1969 offiziell eingeweiht, zeitgleich mit dem 20. Jahrestag der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik. Die Feier war ein vielbeachtetes Ereignis, an dem mehrere hochrangige Persönlichkeiten teilnahmen. Die Veranstaltung markierte zudem den Start von DFF 2, Deutschlands zweitem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender, und festigte damit den historischen Status des Turms als Symbol des technologischen Fortschritts.

Der Sendebetrieb vom Turm aus beginnt (1970)
Die Rundfunksendungen vom Berliner Fernsehturm begannen im Februar 1970 mit fünf UKW-Programmen; im April folgten die Fernsehsendungen. Dank seiner Höhe und seiner zentralen Lage war eine zuverlässige Abdeckung in ganz Berlin gewährleistet. Nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurden die technische Ausstattung und die Infrastruktur des Turms modernisiert und erweitert, um den Anforderungen der digitalen Rundfunktechnologien gerecht zu werden.

„Dining in the Sky“ beginnt (1972)
Im Jahr 1972 wurde das Restaurant „Sphere“ auf der Spitze des Berliner Fernsehturms eröffnet; es bot Platz für etwa 200 Gäste und einen Panoramablick über die Stadt. Damals war es ein belebter Ort, an dem man eine einzigartige Kombination aus Sightseeing und kulinarischen Genüssen genießen konnte. Im Jahr 2025 wurde das Restaurant umfassend renoviert und unter der Leitung des mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Küchenchefs in „Sphere by Tim Raue“ umbenannt. Das stilvolle Interieur verbindet Retro-Elemente mit modernem Design und schafft so eine elegante und zeitgemäße Atmosphäre. Das kulinarische Konzept von Chefkoch Raue konzentriert sich auf die Küche Berlins und Brandenburgs und bietet traditionelle regionale Gerichte mit modernem Touch. Durch diese Umgestaltung hat sich das „Sphere“ zu einer erstklassigen Adresse für gehobene Gastronomie entwickelt, die ihren Gästen in 207 Metern Höhe ein außergewöhnliches kulinarisches Erlebnis bietet.

Begrüßung des 50-millionsten Besuchers (2011)
In den ersten drei Jahren nach der Eröffnung verzeichnete die Einrichtung rund 4 Millionen Besucher, und am 14. Juni 2011 begrüßte sie ihren 50-millionsten Besucher. Dieser Meilenstein unterstreicht seine anhaltende Bedeutung in der Geschichte des Berliner Fernsehturms als kulturelle und architektonische Ikone.
Der Berliner Fernsehturm heute

Seit seiner Fertigstellung und Einweihung im Jahr 1969 wird der Berliner Fernsehturm weiterhin als Sendeanlage genutzt. Als höchstes Gebäude Deutschlands hat es sich zudem zu einer der beliebtesten Touristenattraktionen Berlins entwickelt und bietet von seiner Aussichtsplattform aus einen spektakulären Blick aus der Vogelperspektive. Jedes Jahr zieht der Berliner Fernsehturm über eine Million Besucher aus aller Welt an, die nicht nur kommen, um den Panoramablick auf die Stadt zu genießen, sondern auch, um im Restaurant „Sphere“, dem höchstgelegenen Restaurant der Stadt, zu speisen und die immersiven Virtual-Reality-Erlebnisse zu erleben, die den Bau und die Geschichte des Turms veranschaulichen.
Im Jahr 2025 wurde das Restaurant nach einer Renovierung wieder für die Öffentlichkeit geöffnet und präsentierte sich mit einem neu gestalteten Interieur und einer überarbeiteten Speisekarte. Unter der Leitung des renommierten Berliner Zwei-Sterne-Michelin-Kochs Tim Raue hat es sich von einer klassischen Sehenswürdigkeit zu einem der führenden Fine-Dining-Restaurants der Stadt in 207 Metern Höhe gewandelt. Die Innenräume verbinden Retro-Charme mit moderner Eleganz, während der sich drehende Raum einen 360-Grad-Blick auf berühmte Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor und die Museumsinsel bietet.
Heute spiegelt der Berliner Fernsehturm stolz seine Geschichte wider – von seinen Anfängen im Ostberliner Kalten Krieg bis hin zu seiner Rolle als Symbol der Wiedervereinigung – und verkörpert damit die geschichtsträchtige Vergangenheit und die lebendige Zukunft der Stadt.
Häufig gestellte Fragen zur Geschichte des Berliner Fernsehturms
Der Bau des Berliner Fernsehturms begann 1965 und wurde 1969 abgeschlossen. Entworfen wurde es vom renommierten ostdeutschen Architekten Hermann Henselmann und in Auftrag gegeben von der ostdeutschen Regierung sowohl als Rundfunkanlage als auch als Ausdruck nationaler Ambitionen.
Der Turm war während des Kalten Krieges ein Symbol der ostdeutschen Macht und ragte über West-Berlin und den Rest der Stadt empor. Er wurde in erster Linie errichtet, um Fernseh- und Radiosignale in ganz Ostberlin und Umgebung zu übertragen. Nach der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde es zu einem Symbol für das vereinte Berlin, das sowohl die bewegte Vergangenheit der Stadt als auch ihren Fortschritt verkörpert.
Seit 1990 wurde die Sendeanlage des Turms modernisiert, um den Anforderungen der modernen Digitaltechnik gerecht zu werden, während die Innenräume renoviert und neue VR-Erlebnisse eingeführt wurden, wodurch er zu einer der beliebtesten Touristenattraktionen Berlins geworden ist.
Achten Sie auf den schlanken, im sozialistischen Modernismus gehaltenen Schaft des Turms, die ikonische Kugel, in der sich die Aussichtsplattform
Eine faszinierende Tatsache über den Berliner Fernsehturm ist, dass für seinen Bau Materialien aus verschiedenen Ländern verwendet wurden. So wurde beispielsweise Stahl aus Westdeutschland und Aufzüge aus Schweden bezogen, was die Kosten weit über das ursprüngliche Budget hinaus in die Höhe trieb und die Abhängigkeit Ostdeutschlands von ausländischen Ressourcen deutlich machte.
Der Turm wurde am 3. Oktober 1969 offiziell eingeweiht. An der Feier nahmen hochrangige ostdeutsche Funktionäre teil, darunter Walter Ulbricht und seine Frau Lotte. Mit dieser Veranstaltung wurde auch DFF 2, Deutschlands zweiter öffentlich-rechtlicher Fernsehsender, ins Leben gerufen, was den Beginn des Farbfernsehens markierte.
Die Bauarbeiten dauerten etwas mehr als vier Jahre, von August 1965 bis Oktober 1969, wobei finanzielle Herausforderungen und logistische Probleme bewältigt werden mussten, darunter der Abriss älterer Gebäude zur Freimachung des Geländes und der Import wichtiger Bauteile aus Westdeutschland.
Die Kugel auf der Spitze des Berliner Fernsehturms erfüllt sowohl funktionale als auch symbolische Zwecke. Es verfügt über eine Aussichtsplattform in 203 Metern Höhe und ein Drehrestaurant in 207 Metern Höhe. Das Design sollte an die sowjetischen „Sputnik“-Satelliten erinnern und sollte ursprünglich rot leuchten, als Symbol für den Sozialismus; diese Beleuchtungsidee wurde jedoch nie umgesetzt.
Ja, der Berliner Fernsehturm hat seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 mehrere Veränderungen durchlaufen. Im Jahr 1997 wurde die Antenne modernisiert, wodurch ihre Höhe von 365 auf 368 Meter erhöht wurde. Zudem wurden neue Angebote eingeführt, um das Besuchererlebnis zu verbessern, darunter eine Fotokabine, Premium-Deluxe-Tickets sowie VR-Filme über die Geschichte Berlins und den Fernsehturm selbst. Im Rahmen der jüngsten Neugestaltung im Jahr 2025 wurde das Restaurant „Sphere“ mit einer neuen Speisekarte des mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Küchenchefs Tim Raue aufgefrischt und damit zu einem Ort der gehobenen Gastronomie mit 360-Grad-Panoramablick.
Den Spitznamen „Papst-Rache“ gaben die Westberliner einem sonnenbeschienenen Kreuz, das auf dem Berliner Fernsehturm erschien. Das Sonnenlicht, das von der Edelstahlkugel des Turms reflektiert wurde, erzeugte das Kreuz, was als göttliche Vergeltung dafür angesehen wurde, dass das kommunistische Regime der DDR die Kreuze von den Kirchen in Ostberlin entfernt hatte. Wissenswertes: Die DDR-Regierung, der dieses unbeabsichtigte Symbol des Glaubens in einem säkularen Staat peinlich war, soll angeblich einmal versucht haben, es zu übermalen!
Weitere Infos

Über den Berliner Fernsehturm
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Öffnungszeiten des Berliner Fernsehturms
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