Geschichte des Museums der Berliner Mauer
Die Entscheidung der Sowjetunion
Das Museum der Berliner Mauer blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die eng mit den Ereignissen rund um den Bau und den späteren Fall der Berliner Mauer verflochten ist. Die Notwendigkeit der Mauer ergab sich aus der Massenflucht von mehr als 3,6 Millionen Deutschen aus der sowjetisch besetzten Zone und aus Ost-Berlin zwischen 1945 und 1961. Dies stellte das kommunistische Regime in der DDR vor eine große Herausforderung und veranlasste es dazu, am 13. August 1961 die Berliner Mauer zu errichten.
Der Eiserne Vorhang
Der Bau der Mauer trennte nicht nur Familien und Angehörige physisch voneinander, sondern festigte auch die Spaltung Europas und schloss die letzte Lücke im berüchtigten „Eisernen Vorhang“. Die Mauer wurde zu einem Symbol der Unterdrückung und dafür, wie weit Menschen bereit waren zu gehen, um ihr zu entkommen, wobei viele bei gewagten Fluchtversuchen ihr Leben riskierten.
Die Wiedervereinigung
Doch schließlich wehte der Wind der Veränderung auch durch Berlin. Am 9. November 1989 wurde die Berliner Mauer durchbrochen, was zu einer Welle der Wiedervereinigung führte. Ein Jahr später wurde Deutschland völkerrechtlich offiziell vereinigt, und Berlin wurde zu einem Symbol der Hoffnung, der deutschen Einheit und der Zukunft Europas.
Das Museum
Das Berliner Mauer-Museum selbst blickt auf eine jüngere Geschichte zurück; im Oktober 2015 fand eine Vorabpräsentation seiner Exponate in provisorischen Räumlichkeiten statt. Die offizielle Eröffnung fand zu Ostern 2016 statt, an der namhafte Persönlichkeiten wie Michail Gorbatschow, Günter Wetzel, Klaus Meine und Guido Knopp teilnahmen.